“Immer bereit, zu jeder Stund’ und Tageszeit”

Freitag, 28. Januar 2011 von F.Eberhardt

…so lautet der Wahlspruch der Löschgruppe Lockhausen der Freiwilligen Feuerwehr Bad Salzuflen.

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Schlauchbootrennen in Bünde-Ahle

Samstag, 12. Mai 2012 von F.Semmelroth

Am 28.04.2012 haben wir wieder mit einer Gruppe am Schlauchbootrennen in Bünde – Ahle teilgenommen.  Auch dieses  Jahr hat sich die Löschgruppe Ahle einen tollen Parcours auf dem Wasser einfallen lassen.

Zuerst mussten wir unser Können bei  „Knoten und Stiche“ unter Beweis stellen und danach mit Sandsäcken einen kleinen Damm bauen. Bei der nächsten Station musste eine Ölsperre quer über den Fluss gespannt werden. Kurz vor der Wende bestand die Aufgabe darin einen Slalom zu durchfahren was uns nicht ganz gelang. Auf dem Rückweg musste die Ölsperre wieder beseitigt werden. Hierzu sprang einer unserer mutigen Kameraden in das kalte Wasser und schwamm mit der Ölsperre zum anderen Ufer, wodurch wir relativ viel Zeit gut machen konnten.

Insgesamt haben wir von den 75 gestarteten Mannschaften den 18. Platz belegt.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr.

Einsatzübung in der Brandsimulationsanlage

Mittwoch, 09. Mai 2012 von S.Haeder

Am vergangenen Samstag  haben die Löschgruppen Lockhausen und Biemsen Ahmsen die Zusammenarbeit bei mehreren Einsatzübungen trainiert. Die Brandsimulationsanlage des Feuerwehrausbildungszentrums in Lemgo bot hierfür ideale Bedingungen. Es konnte somit das Vorgehen bei Wohnungsbränden mit vermissten Personen geübt werden. Eingesetzt wurde das TLF 16/25 aus Lockhausen und das LF 8/6 aus Biemsen Ahmsen.

Osterfeuer Lockhausen

Donnerstag, 12. April 2012 von F.Semmelroth

Beim jährlich stattfindenden Osterfeuer des TuS Lockhausen am Sportplatz  hat die Löschgruppe Lockhausen wieder die Brandsicherheitswache übernommen. Bei trockenem Wetter verbrachten viele Besucher den Abend bei Getränken und Bratwurst. Für ein vollständigeres Abbrennen wurde im Verlauf des Abends das brennende Holz weiter aufgeschichtet.

Einheit im ABC-Einsatz

Dienstag, 03. April 2012 von S.Haeder

Den Ausbildungsschwerpunkt im Monat März bildete der Umgang mit Gefahrstoffen bei ABC-Einsätzen.

Am Dienstabend des 16. März wurde zunächst das theoretische Wissen auf Grundlage der Feuerwehrdienstvorschrift 500 – „Einheiten im ABC-Einsatz“ aufgefrischt. Inhaltlich ging es um Einsatzgrundsätze, Gefahrstoffkennzeichnung, taktische Vorgehen sowie das Messen von radioaktiven (A), biologischen (B) und chemischen (C)  Gefahren. Weitere Themen waren die Schutzausrüstung und die Dekontamination.

Am 23. März übte die Löschgruppe den Umgang mit Chemieschutzanzügen (CSA). Der gas- und flüssigkeitsdichte CSA-Anzug isoliert den Atemschutzgeräteträger komplett von seiner Umwelt. Somit kann er in chemisch und bakteriologisch kontaminierter Umgebung arbeiten und ist weitestgehend auch vor Alpha und Beta Strahlung geschützt.
Die Übung sah vor, dass verschiedene Tätigkeiten unter CSA durchgeführt werden sollten, um sich an die eingeschränkte Bewegungsfreiheit zu gewöhnen. Dies waren beispielsweise das Bergen von Kanistern, Herstellen von Schraubverbindungen und der Abtransport einer verletzten Person.

Am 30. März wurde eine kleine ABC-Einsatzübung durchgeführt. Das Szenario stellte sich so dar:
Ein LKW, beladen mit gefährlichen Stoffen, verunglückte bei Rangierarbeiten, sodass eine zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Flüssigkeit auslief. Dabei wurden zwei Personen auf der Ladefläche verletzt. Diese konnten durch zwei Trupps unter CSA patientenorientiert aus dem Gefahrenbereich gerettet werden. Parallel hierzu wurde eine Notdekontamination aufgebaut, um die verunfallten Personen sowie die CSA-Träger zu dekontaminieren.

 

Brandschutzübung an der Grundschule Lockhausen

Mittwoch, 14. März 2012 von S.Haeder

Am Freitagmorgen, des 09 März 2012, wurde vor den Augen der SchülerInnen eine Brandschutzübung an der Lockhauser Grundschule durchgeführt.

Eine auf dem Dachboden platzierte Nebelmaschine sorgte für eine unklare Rauchentwicklung und löste um 9 Uhr den internen Feueralarm aus. Die Kinder, die von der Übung nichts wussten, wurden von den Lehrkräften zum Sammelpunkt begleitet.

Die Löschgruppen Lockhausen und Biemsen-Ahmsen rückten an und nahmen zwei C-Rohre vor. Zwei Trupps rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus und gingen über das Treppenhaus vor.  Nach dem Lüften des Dachbodens konnte die Übung beendet werden.

Die Brandschutzübung an der Grundschule erfolgt einmal im Jahr und ist Bestandteil der Brandschutzerziehung. Diese beinhaltet zudem einen Unterrichtsteil durch die Brandschutzerzieher der Löschgruppen.

Neben theoretischen Themen, wird hier auch in praktischen Versuchen der richtige Umgang mit Zündmitteln, die Brennbarkeit unterschiedlicher Materialien, die Voraussetzungen des Verbrennungsvorganges, verschiedene Löschmöglichkeiten sowie das gezielte Absetzen des Feuerwehrnotrufes 112 vermittelt.

Die SchülerInnen lernen so die Gefahren des Feuers und Brandrauches sowie das richtige Verhalten in einem Brandfall kennen.

Alarmübung ABC 2 – Firma Plastic Design

Montag, 20. Februar 2012 von S.Haeder

Am 16.02.2012 um 18.14 Uhr erfolgte eine Alarmierung der Löschgruppen Lockhausen, Wülfer- Bexten sowie des Kommandodienstes zur Firma Plastic Design. Die Alarmmeldung lautete „ABC 2, unbekannte Flüssigkeit läuft aus, Menschenleben in Gefahr“. Der Vorort eingetroffene Kommandodienst, holte die Informationen über die Stoffe und den Personalstand ein. Die zuständige Schichtleiterin teilte dem Kommandodienst mit, dass 5 Personen vermisst werden.

Nach wenigen Minuten erreichte das erste Einsatzfahrzeug die Einsatzstelle. Der Gruppenführer des TLF 16/25 aus Lockhausen  machte sich mit der Einsatzlage vertraut. Unter Körperschutzform 1 ging der erste Angriffstrupp zur Menschenrettung in das Gebäude vor. Bei dieser Körperschutzform werden HUPF- Einsatzbekleidung sowie Atemschutzgeräte mit Maske und Flammschutzhaube getragen.

Zeitgleich erreichten der Gerätewagen Logistik aus Lockhausen und das Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 aus Wülfer die Einsatzstelle. Die TLF- Besatzung errichtete eine Notdekon aus Steckleiterteilen und Folie. Es wurden die Ein- und Ausgänge markiert und die Einsatzstelle abgesperrt. Die Kameraden bauten einen dreifachen Löschangriff auf, bestehend aus den Löschmitteln Wasser, Schaummittel sowie einem Pulverlöscher.

Die erste vermisste Person wurde nach kurzer Zeit in einem Stapler vorgefunden. Der Gabelstaplerfahrer hatte bei Rangierarbeiten einen Gefahrgutbehälter beschädigt, aus dem eine unbekannte Flüssigkeit auslief. Während der Rettungsmaßnahmen entdeckte der erste Angriffstrupp den beschädigten Gefahrgutbehälter und gab die UN- Nummer an den Einsatzleiter weiter. Somit konnte auf schnellstem Wege der Gefahrstoff Propionsäureanhydrid (Gefahrenklasse 8 ) mit der UN- Nummer 2496 ermittelt werden. Aufgrund dieser Informationen wurden nun weitere Einsatzkräfte mit CSA (Chemikalienschutzanzug) zur Menschenrettung eingesetzt. Der zweite Angriffstrupp des TLF dekontaminierte die Verletzten und die CSA- Träger. Einweganzüge sowie Masken mit Filtergerät dienten dabei zum Eigenschutz.

Nach einiger Zeit merkten die Kameraden, dass es sich um eine Alarmübung handelte und der Puls beruhigte sich langsam. Nach dem Übungsende erfolgte eine Einsatznachbesprechung im Gerätehaus.

Einen besonderen Dank gilt der Firma Plastic Design für die Unterstützung bei der Alarmübung.

Planspiel

Samstag, 10. Dezember 2011 von S.Haeder

Der Dienstabend des 09.12.2011  fand im Planspielraum der Löschgruppe Retzen unter der Leitung von Frank Eberhardt statt. Eine große Modelllandschaft und zahlreiche Fahrzeuge dienen dazu Taktik und Vorgehen bei verschiedensten Einsätzen durchzuspielen. Simulierte Situationen waren Verkehrsunfälle, Brände der Stufen 1 bis 4,  ABC –Einsätze sowie Technische Hilfeleistungen.

Übung zur Maul- und Klauenseuche

Samstag, 10. Dezember 2011 von S.Haeder

Am 26.11.2011 nahm die Löschgruppe Lockhausen an einer Übung zur Maul- und Klauenseuche (MKS) auf dem Feuerwehrausbildungszentrum in Lemgo teil.  Von der Löschgruppe waren 6 Kameraden mit dem GW-Logistik vor Ort.
Die Maul- und Klauenseuche ist eine Viruserkrankung an der Huftiere erkranken.  Für den Menschen ist diese ungefährlich, er kann die Viren jedoch übertragen. Deshalb müssen aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr im Fall der Fälle Fahrzeuge und Personen beim verlassen betroffener Gebiete desinfiziert werden. Hierbei ist es notwendig Fahrzeug- sowie Personenschleusen aufzubauen. Die Gerätschaften und das Konzept können auch bei anderen Viruserkrankungen wie z.B. der Geflügelpest zum Einsatz kommen.

Am vergangenen Samstag wurden zwei Schleusen aufgebaut. Die erste ist eine Durchfahrtsschleuse. Aufbau und Betrieb werden unter anderem von der Löschgruppe Lockhausen und dem Löschzug Schötmar Werl-Aspe durchgeführt. Die Feuerwehren Lage und Leopoldshöhe sind ebenfalls beteiligt.
In der zweiten Schleuse fahren die Fahrzeuge durch einen Gerüstbau, an dem Düsen für die Fahrzeugdesinfektion angebracht sind. Hiernach werden die Fahrzeuge mit 70 °C heißem Wasser  gereinigt. Für diese Schleuse ist das THW zuständig. Als Desinfektionsmittel wird Ameisensäure verwendet.

Die Gerätschaften für die Maul- und Klauenseuche lagern Zentral auf dem Feuerwehrausbildungszentrum in Lemgo.

 

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